Diese Rubrik wird mir der Zeit ständig um wertvolle Tipps erweitert.
Einige davon sind nur mit größerem finanziellem Aufwand zu erreichen.
Andere sind sehr günstig oder sogar kostenlos.

Vielfach ist eine Berechnung für die finanzielle und ökologisch Ersparnis beigefügt.
Dies ist ein Anreiz um wirklich etwas zu unternehmen!

Die einzelnen Energiespartips werden in den einzelnen Rubriken alphabetisch aufgelistet.



Ein Beispiel

was man erreichen kann ohne viel zu beachten.

Der Stromverbrauch eines Einfamilienhauses liegt im Durchschnitt bei 3600 kWh/Jahr.

Der Stromverbrauch unseres Wohnhauses liegt bei durchschnittlich 1000 kWh/Jahr.
Es sind ausser einem Gefriergerät alle Geräte eines normalen Haushaltes vorhanden.
Ausserdem sind in unserem Haus zusätzlich 3 PC´s, 1 Laserdrucker, zahlreiche Heizungsumwälzpumpen, ein Saugzuggebläse mit elektronischer Regelung am Holzherd.

Wie man das erreicht, sehen Sie auf den nächsten Seiten. Es ist die Summe vieler kleiner und einfacher Tips.

 

Und noch was!

Wer wenig Energie verbraucht ist nicht so abhängig von Energiepreissteigerungen.
Die untenstehende Tabelle ist ein reelles Beispiel. Viele Einfamilienhäuser brauchen 2000 Ltr Öl pro Jahr oder mehr. Heute ist es kein Problem Häuser zu bauen/renovieren die bei gleicher Größe und mehr Wohnkomfort nur 500 Liter Öl oder weniger verbrauchen.

Vergleich der letzten 10 Jahre

Ölverbrauch pro Jahr 1998 günstiger Preis 15 Cent/Ltr. 2004 ungünstiger Preis 35 Cent/Ltr. 2012 ungünstiger Preis 90 Cent/ltr. Preisdifferenz pro Jahr 1998 - 2012
500 Liter 75.- EURO 175.- EURO 450.-EURO 375.-€
2000 Liter 300.- EURO 700.-EURO 1800.-EURO 1500.-€

D.h. wer nur 500 ltr. benötigt zahlt nach dieser Erhöhung nur 375.- EURO mehr pro Jahr. Das sind in 10 Jahren 3750.-€ ohne weiter Preissteigerung*. Er braucht nicht auf den Preis aufzupassen wenn er tanken muß.
Der, der 2000 ltr. pro Jahr verbraucht zahlt 1500.- EURO mehr pro Jahr (als 1998). Das sind in 10 Jahren 15000.- EURO ohne weitere Preissteigerung des Öl´s*.
Den Differenzbetrag von 11250.-€ in 10 Jahren zwischen dem Sparhaus und dem "Normalhaus" kann man beim Ölkessel durchblasen oder in sinnvolleres Investieren.
Als Vorschlag wären da:
- Dach dämmen
- Fassade dämmen
- Fenster gegen moderne Fenster mit Dreischichtverglasung und funktionierenden Dichtungen austauschen
- Heizungsanlage erneuern (Alternativen wie Scheitholz, Pellet, Wärmepumpe, Solar in Betracht ziehen)
- kontrollierte Wohnraumlüftung mit Wärmerückgewinnung einbauen
usw. Stromsparende Maßnahmen sind hier noch nicht berücksichtigt!

Man beachte: In nur 10 Jahren ist der Heizölpreis um fast 600% gestiegen. Energiesparen lohnt sich also nicht nur ökologisch sondern auch finanziell.

*ohne weitere Preissteigerung dürfte rein Ilusorisch sein, da China und Indien mittlerweile mehr Öl benötigen als die USA und das sogenannte Fördermaximum bereits vor ca. zwei Jahren überschritten wurde.