Weitere Kürzungen der Einspeisevergütung?

06.02.2012
In der Politik wird über weiter Kürzungen und eventuell sogar über eine sogenannte Deckelung der Photovoltaik Einspeisung diskutiert.

Die zusätzliche Kürzung wird wohl Anfang April dieses Jahres kommen, eine weitere Kürzung ist für Anfang Juli geplant.
Grund ist der hohe Zubau im vierten Quartal letzten Jahres.
Von Wirtschaftsminister Rössler wurde auch ein Deckel (eine mengenmäßige Begrenzung) angeregt, was aber wahrscheinlich eher denn Hintergrund hat, dass hier erfolgreiche Lobbyarbeit von großen Stromkonzernen geleistet wurde und dass der Minister ein populäres Thema braucht um aus dem aktuellen Tief in der Wählergunst zu kommen.
Letztendlich wird sich die Photovoltaik nicht mehr aufhalten lassen, unter anderem aus dem Grund, weil dies eine der wenigen Energiequellen ist, die (fast) jedermann gewinnen und nutzen kann.
Dies dürfte den großen Stromversorgern auch der Dorn im Auge sein.
Die angesprochenen Kürzungen sind aber derzeit noch nicht beschlossen!
Wie immer sind alle Angaben ohne Gewähr!

Kompetenz und Erfahrung

Durch die interessante Einspeisevergütung tummeln sich allerhand Solaranlagenverkäufer (vom ehemaligen Waschmittelhausierer bis zum Finanzberater) im Allgäu. Die fachliche Kompetenz und Erfahrung dieser Leute müssen Sie selbst abschätzen.
Ich mache Ihnen keine falschen Versprechungen bezüglich des Ertrages denn ich habe eine Erfahrung von mehr als 10 Jahren mit Netzeinspeisung und Inselversorgung und ich bin eingetragener Elektromeister.
Ausserdem glaube ich das diese Leute als Anspechpartner für Ihre Solaranlage verschwunden sind, sobald die Anlage verkauft ist, und wenn sich die Bedingungen am Solarmarkt verschlechtern.
Einen Fehler feststellen wenn die Anlage nicht läuft und diesen auch noch reparieren ist für diese Verkäufer die größtenteils auf Provision arbeiten genauso unmöglich, wie eine Anlage für unsere Einstrahlungen korrekt und wirtschaftlich zu planen und zu dimensionieren, da ihnen einfach die fachliche Kompetenz und Erfahrung fehlt.
Ich habe schon Solaranlagen gebaut als die wirtschaftlichen Voraussetzungen denkbar schlecht waren. Der Ölpreis war auf 30 Pfennige pro Liter und die Einspeisevergütung auf 16 Pfennige pro kWh natürlich unter Vorbehalte der Energieversorger.
Auch von den Wirtschaftlichkeitsberechnungen dieser Leute sollten Sie sich nicht blenden lassen. Auf Wunsch überprüfe ich gerne diese Angaben und sage Ihnen wie es tatsächlich um die Wirtschaftlichkeit steht. Dazu verwende ich modernste Simulationsprogramme mit zahlreichen Wetter- und Strahlungsdateien von ganz Deutschland.
Ich repariere grundsätzlich jede Anlage, auch wenn sie nicht bei mir gekauft wurde. Aber zum einen kann ich bei einer Fremdanlage nicht zu den üblich kulanten Konditionen reparieren und und zum anderen ist es sehr teuer eine falsch geplante und gebaute Anlage auf einen Stand aufzurüsten, der einen maximalen Ertrag bringt.
Und bei allen Wirtschaftlichkeitsberechnungen sollte man nicht vergessen das der eigentliche Sinn dieser Anlagen nicht im Geldverdienen liegt sondern im Umweltschutz durch die Erzeugung umweltfreundlicher Energie.
Ich hoffe Ihnen bei Ihrer Entscheidung geholfen zu haben.