Wechselrichtermangel

Mai 2010
Aufgrund extremer Nachfrage und verringerter Produktionen seitens der Halbleiterindustrie sind momentan leider die Wechselrichter extrem knapp.
Dies führt zum Teil zu erheblichen Lieferzeitverschiebungen.
Geduld ist angesagt.
Anlagen die bei der Planung und Ausführung sehr flexibel sind, können sehr schnell beliefert werden, aber Anlagen bei denen nur bestimmte Wechselrichtertypen verwendet werden können oder große Anlagen, bei denen vom Wechselrichtertyp oder Fabrikat eine bestimmte Linie eingehalten werden muß können derzeit meist nicht vollständig beliefert werden.

Gesunkene Solarmodulpreise und Lieferengpass

Oktober 2009
Durch den Wegfall der Solarstromförderung in Spanien am 1.1.09 sind endlich die Preise der Solarmodule deutlich gesunken.
Es lohnt sich nicht nur ökologisch sondern auch finanziell eine Stromsolaranlage anzuschaffen.
Leider gibt es seit Anfang September aufgrund der extrem hohen Nachfrage wieder Lieferengpässe.
Aber nicht nur Module, sondern auch Netzeinspeiser, Tragegestelle und Kabel sind nicht mehr lieferbar.
Nur wenige Kunden wollen den Bau auf 2010 verschieben, weil durch den Wechsel der Regierung mit einer Verringerung der Netzeinspeiservergütung gerechnet wird.
Noch weiß aber niemand wie die ausfällt, und wann sie kommt (die Reduzierung der Netzeinspeisevergütung).
Für das kommende Jahr wird mit weiter sinkenden Modulpreisen gerechnet, sodass auch im kommenden Jahr der Bau einer PV-Anlage sehr lukrativ bleiben wird.
Für Umwelt und Versorgungssicherheit, sowie persönliche Unabhängigkeit wird eine PV Anlage nie mehr unwirtschaftlich sein.

Ökologie von Stromsolaranlagen

Zur Zeit mehren sich Berichte bei dehnen auf die ökologische Verträglichkeit und Wirtschaftlichkeit von Stromsolaranlagen eingegangen wird. Da ist die Rede von extrem hohem Herstellungsenergiebedarf für photovoltaische Solarmodule und von überhöhten Strompreisen, da die Einspeisevergütungen durch Umlagen finanziert werden. Die Negativmeldungen stammen überwiegend von Vertretern der Stromversorger. Die genauen Beweggründe kann ich nicht nachvollziehen, da eben diese Stromversorger genauso von der Einspeisevergütung profitieren (ihre Wasserkraftanlagen fallen auch darunter) und einige zum Teil sogar selbst Hersteller von Solarmodulen sind (RWE ehemals ASE). Der normale Strompreis dürfte durch die EEG Umlage maximal um 0,2% gestiegen sein. Die Strompreissteigerung durch die Ökosteuer betrifft die Photovoltaikeinspeiser gar nicht, da die Ökosteuer sowieso grösstenteils in die Rentenkassen fließt.

Noch ein Wort zur ökologischen Verträglichkeit.
Es ist natürlich nicht einfach den vollständigen Energiebedarf zur Herstellung eines Solarmodules zu herauszufinden, da auch der Bau der Fabrik sowie deren Beheizung, Transportenergien usw. berücksichtigt werden müssen.
Mehrere seriöse Quellen lassen jedoch auf eine energetische Amortisationszeit von ca. 3,5 Jahren für eine komplette Anlage inkl. Gestell, Wechselrichter usw. schliessen.
Evergreen Module beispielsweise, haben eine Energierücklaufzeit von einem Jahr. (Natürlich bei uns erhältlich)

Wie auch immer, es wird uns (der Weltbevölkerung) wohl nichts anderes übrig bleiben als auf alternative Energiequellen umzusteigen, da die bis jetzt verwendeten Energieträger die nächsten Jahre zur Neige gehen. Das beste Zeichen dafür ist das BP, Shell und Total Hersteller von Photovoltaikanlagen sind. Da hilft auch keine Brennstoffzelle, da diese auf z.B. Wasserstoff angewiesen ist und der muß auch erst hergestellt werden (am besten und einfachsten währe, man würde den Wasserstoff mit Sonnenenergie herstellen).
Die einzige Möglichkeit wirklich viel Strom herzustellen ist die Sonnenenergie, die uns auch die nächsten Jahrmillionen noch zur Verfügung steht.

Es lässt sich nur überlegen, ob man sich dann wieder in die Abhängigkeit von einigen großen Stromherstellern in den südlichen Ländern bringt, oder ob man die dezentrale Herstellung vor Ort bevorzugt.

Kompetenz und Erfahrung

Durch die interessante Einspeisevergütung tummeln sich allerhand Solaranlagenverkäufer (vom ehemaligen Waschmittelhausierer bis zum Finanzberater) im Allgäu. Die fachliche Kompetenz und Erfahrung dieser Leute müssen Sie selbst abschätzen.
Ich mache Ihnen keine falschen Versprechungen bezüglich des Ertrages denn ich habe eine Erfahrung von mehr als 10 Jahren mit Netzeinspeisung und Inselversorgung und ich bin eingetragener Elektromeister.
Ausserdem glaube ich das diese Leute als Anspechpartner für Ihre Solaranlage verschwunden sind, sobald die Anlage verkauft ist, und wenn sich die Bedingungen am Solarmarkt verschlechtern.
Einen Fehler feststellen wenn die Anlage nicht läuft und diesen auch noch reparieren ist für diese Verkäufer die größtenteils auf Provision arbeiten genauso unmöglich, wie eine Anlage für unsere Einstrahlungen korrekt und wirtschaftlich zu planen und zu dimensionieren, da ihnen einfach die fachliche Kompetenz und Erfahrung fehlt.
Ich habe schon Solaranlagen gebaut als die wirtschaftlichen Voraussetzungen denkbar schlecht waren. Der Ölpreis war auf 30 Pfennige pro Liter und die Einspeisevergütung auf 16 Pfennige pro kWh natürlich unter Vorbehalte der Energieversorger.
Auch von den Wirtschaftlichkeitsberechnungen dieser Leute sollten Sie sich nicht blenden lassen. Auf Wunsch überprüfe ich gerne diese Angaben und sage Ihnen wie es tatsächlich um die Wirtschaftlichkeit steht. Dazu verwende ich modernste Simulationsprogramme mit zahlreichen Wetter- und Strahlungsdateien von ganz Deutschland.
Ich repariere grundsätzlich jede Anlage, auch wenn sie nicht bei mir gekauft wurde. Aber zum einen kann ich bei einer Fremdanlage nicht zu den üblich kulanten Konditionen reparieren und und zum anderen ist es sehr teuer eine falsch geplante und gebaute Anlage auf einen Stand aufzurüsten, der einen maximalen Ertrag bringt.
Und bei allen Wirtschaftlichkeitsberechnungen sollte man nicht vergessen das der eigentliche Sinn dieser Anlagen nicht im Geldverdienen liegt sondern im Umweltschutz durch die Erzeugung umweltfreundlicher Energie.
Ich hoffe Ihnen bei Ihrer Entscheidung geholfen zu haben.