Weiter Kürzungen der Einspeisevergütung?

06.02.2012
In der Politik wird über weiter Kürzungen und eventuell sogar über eine sogenannte Deckelung der Photovoltaik Einspeisung diskutiert.

Die zusätzliche Kürzung wird wohl Anfang April dieses Jahres kommen, eine weitere Kürzung ist für Anfang Juli geplant.
Grund ist der hohe Zubau im vierten Quartal letzten Jahres.
Von Wirtschaftsminister Rössler wurde auch ein Deckel (eine mengenmäßige Begrenzung) angeregt, was aber wahrscheinlich eher denn Hintergrund hat, dass hier erfolgreiche Lobbyarbeit von großen Stromkonzernen geleistet wurde und dass der Minister ein populäres Thema braucht um aus dem aktuellen Tief in der Wählergunst zu kommen.
Letztendlich wird sich die Photovoltaik nicht mehr aufhalten lassen, unter anderem aus dem Grund, weil dies eine der wenigen Energiequellen ist, die (fast) jedermann gewinnen und nutzen kann.
Dies dürfte den großen Stromversorgern auch der Dorn im Auge sein.
Die angesprochenen Kürzungen sind aber derzeit noch nicht beschlossen!
Wie immer sind alle Angaben ohne Gewähr!

Die Einspeisevergütung für 2012 steht fest!

01.01.2012
Die neue Einspeisevergütung für 2012 steht nun fest. Wie üblich wird zum Jahreswechsel die Einspeisevergütung gesenkt.
Für die gängigen Dachanlagen unter 30 kWp erhält man dann noch 24,43 cent/kWh eingespeistem Solarstrom (2011 28,74 cent).
Das ist gültig für jede kWh die das Haus verlässt und ins öffentliche Netz eingespeist wird.
Über 30 kWp erhält man 2012 noch 23,23 cent (2011 27,36 cent)
Für selbstgenutzten Solarstrom erhält man zusätzlich zur Stromersparnis noch 8,05 cent/kWh (2011 12,36 cent).

Somit bleiben Photovoltaikanlagen sogar ohne Materialpreissenkungen (mit denen aber gerechnet werden kann) noch sehr rentabel und einen lohnende Investition in die Zukunft.


Voraussichtlich wird zum 1.1.2012 auch der Bezugsstrompreis um durchschnittlich 4% erhöht, was die ganze Sache dann noch Rentabler machen wird, soweit die Anlage nicht als reine Einspeiseanlage sondern als Einspeiseanlage mit Eigenstromnutzung betrieben wird.

Übrigens; Einspeisevergütungen für alternative Energien sind nur zu einem Bruchteil an der Strompreiserhöhung beteilig. Die voraussichtliche Erhöhung der sogenannten EEG Umlage beträgt zum 1.1.2012 nur 0,062 cent/kWh was bei 24Cent/kWh Strompreis nur einer Erhöhung von kanpp 0,26% entspricht. Grund dafür ist nicht nur der Zubau 2011 an neuen EEG Anlagen (Photovoltaik, Biomasse, Wind- und Wasserkraft usw.) sondern ein sogenannter Liquiditätspuffer der durch die EEG Novellierung 2012 in Kraft tretten soll.
Die gesamte EEG Umlage beträgt dann 3,592 cent/kWh die den erneuerbaren Energien zugute kommt.
Die Mehrwertsteuer hat einen erheblich größeren Anteil an den Stromkosten; fraglich ist, ob diese Einnahmen auch so sinnvoll verwendet werden (Stichwort Eurorettung, Bankenrettung, Entsorgung des radioaktiven Restmülles, was übrigens Sache des Staates und somit des Steuerzahlers ist und nicht des Atomkraftwerkbetreibers)

Alle Angaben sind ohne Gewähr!






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Ökologie von Stromsolaranlagen

Zur Zeit mehren sich Berichte bei dehnen auf die ökologische Verträglichkeit und Wirtschaftlichkeit von Stromsolaranlagen eingegangen wird. Da ist die Rede von extrem hohem Herstellungsenergiebedarf für photovoltaische Solarmodule und von überhöhten Strompreisen, da die Einspeisevergütungen durch Umlagen finanziert werden. Die Negativmeldungen stammen überwiegend von Vertretern der Stromversorger. Die genauen Beweggründe kann ich nicht nachvollziehen, da eben diese Stromversorger genauso von der Einspeisevergütung profitieren (ihre Wasserkraftanlagen fallen auch darunter) und einige zum Teil sogar selbst Hersteller von Solarmodulen sind (RWE ehemals ASE). Der normale Strompreis dürfte durch die EEG Umlage maximal um 0,2% gestiegen sein. Die Strompreissteigerung durch die Ökosteuer betrifft die Photovoltaikeinspeiser gar nicht, da die Ökosteuer sowieso grösstenteils in die Rentenkassen fließt.

Noch ein Wort zur ökologischen Verträglichkeit.
Es ist natürlich nicht einfach den vollständigen Energiebedarf zur Herstellung eines Solarmodules zu herauszufinden, da auch der Bau der Fabrik sowie deren Beheizung, Transportenergien usw. berücksichtigt werden müssen.
Mehrere seriöse Quellen lassen jedoch auf eine energetische Amortisationszeit von ca. 3,5 Jahren für eine komplette Anlage inkl. Gestell, Wechselrichter usw. schliessen.
Evergreen Module beispielsweise, haben eine Energierücklaufzeit von einem Jahr. (Natürlich bei uns erhältlich)

Wie auch immer, es wird uns (der Weltbevölkerung) wohl nichts anderes übrig bleiben als auf alternative Energiequellen umzusteigen, da die bis jetzt verwendeten Energieträger die nächsten Jahre zur Neige gehen. Das beste Zeichen dafür ist das BP, Shell und Total Hersteller von Photovoltaikanlagen sind. Da hilft auch keine Brennstoffzelle, da diese auf z.B. Wasserstoff angewiesen ist und der muß auch erst hergestellt werden (am besten und einfachsten währe, man würde den Wasserstoff mit Sonnenenergie herstellen).
Die einzige Möglichkeit wirklich viel Strom herzustellen ist die Sonnenenergie, die uns auch die nächsten Jahrmillionen noch zur Verfügung steht.

Es lässt sich nur überlegen, ob man sich dann wieder in die Abhängigkeit von einigen großen Stromherstellern in den südlichen Ländern bringt, oder ob man die dezentrale Herstellung vor Ort bevorzugt.

Kompetenz und Erfahrung

Durch die interessante Einspeisevergütung tummeln sich allerhand Solaranlagenverkäufer (vom ehemaligen Waschmittelhausierer bis zum Finanzberater) im Allgäu. Die fachliche Kompetenz und Erfahrung dieser Leute müssen Sie selbst abschätzen.
Ich mache Ihnen keine falschen Versprechungen bezüglich des Ertrages denn ich habe eine Erfahrung von mehr als 10 Jahren mit Netzeinspeisung und Inselversorgung und ich bin eingetragener Elektromeister.
Ausserdem glaube ich das diese Leute als Anspechpartner für Ihre Solaranlage verschwunden sind, sobald die Anlage verkauft ist, und wenn sich die Bedingungen am Solarmarkt verschlechtern.
Einen Fehler feststellen wenn die Anlage nicht läuft und diesen auch noch reparieren ist für diese Verkäufer die größtenteils auf Provision arbeiten genauso unmöglich, wie eine Anlage für unsere Einstrahlungen korrekt und wirtschaftlich zu planen und zu dimensionieren, da ihnen einfach die fachliche Kompetenz und Erfahrung fehlt.
Ich habe schon Solaranlagen gebaut als die wirtschaftlichen Voraussetzungen denkbar schlecht waren. Der Ölpreis war auf 30 Pfennige pro Liter und die Einspeisevergütung auf 16 Pfennige pro kWh natürlich unter Vorbehalte der Energieversorger.
Auch von den Wirtschaftlichkeitsberechnungen dieser Leute sollten Sie sich nicht blenden lassen. Auf Wunsch überprüfe ich gerne diese Angaben und sage Ihnen wie es tatsächlich um die Wirtschaftlichkeit steht. Dazu verwende ich modernste Simulationsprogramme mit zahlreichen Wetter- und Strahlungsdateien von ganz Deutschland.
Ich repariere grundsätzlich jede Anlage, auch wenn sie nicht bei mir gekauft wurde. Aber zum einen kann ich bei einer Fremdanlage nicht zu den üblich kulanten Konditionen reparieren und und zum anderen ist es sehr teuer eine falsch geplante und gebaute Anlage auf einen Stand aufzurüsten, der einen maximalen Ertrag bringt.
Und bei allen Wirtschaftlichkeitsberechnungen sollte man nicht vergessen das der eigentliche Sinn dieser Anlagen nicht im Geldverdienen liegt sondern im Umweltschutz durch die Erzeugung umweltfreundlicher Energie.
Ich hoffe Ihnen bei Ihrer Entscheidung geholfen zu haben.