Das Funktionsprinzip der Solarstromnetzeinspeisung

Die solare Netzeinspeisung ist eigentlich recht einfach und sehr zuverlässig.
Die üblicherweise auf dem Hausdach montierten Solarstrommodule wandeln die von der Sonne kommenden Strahlen in elektrischen Gleichstrom um.

Dieser wird über die Modulanschlußkabel, ein UV-beständiges und kurzschlußsicheres Spezialkabel, zum Netzeinspeisegerät geleitet.

Das Netzeinspeisegerät, auch Wechselrichter genannt, wandelt den elektrischen Gleichstrom mit sehr hohem Wirkungsgrad ( bis 97%) in netzkonformen Wechselstrom um.
In ihm sind auch sämtliche Sicherheitsschaltungen integriert.

Nach der Umwandlung wird der Solarstrom über einen Netzeinspeisezähler ins öffentliche Netz eingespeist. Diese Einspeisung wird mit bis zu 57,4 Cent/kWh vergütet.

Der zu erwartende Ertrag einer modernen Netzeinspeiseanlage beträgt ca. 800 - 900 kWh pro installiertem kW und Jahr. Im Jahr 2003 waren die Erträge wegen der überdurchschnittlichen Sonnenstunden wesentlich höher als in früheren Jahren. Dies ist aber bis jetzt die Ausnahme. Mit diesen hohen Erträgen sollte nicht die Wirtschaftlichkeit berechnet werden!

Der besondere Vorteil dieser Anlagen ist die geringe Störanfälligkeit, der minimale Wartungsaufwand und die vollständige Ausnutzung allen Solarstromes.